Endstation Prater für ASAK Athletics

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Ein jähes Ende der Playoffs erwartete die ASAK Athletics auf der Spenadlwiese im Wiener Prater. Mit 5:7 und 3:5 mussten sich die Attnanger knapp aber doch gegen die Vienna Metrostars geschlagen geben und scheiden damit im Halbfinale der Baseball Bundesliga aus.

 

Gleich 3-mal konnten die ASAK Athletics die Führung in Spiel 1 übernehmen und bis ins 7. Innnig sah es auch so aus als würden die Oberösterreicher in der Serie auf 1:0 stellen. Dann geschah jedoch eine Horror Szene. Ein Metrostar Spieler wurde von einem Hit-by-Pitch im Gesicht getroffen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Danach waren es die Gastgeber, die sich schneller vom Schock erholen konnten und dadurch das Ruder noch einmal herumreißen konnten. Die Metrostars schrieben an und konnten den Vorsprung auch zum 7:5 Sieg über die Distanz bringen.

 

Im zweiten Spiel ging es ähnlich knapp her, nur diesmal waren es die Metrostars, die sich eine knappe 2:1 Führung erarbeiten konnten. Wie auch schon in Spiel 1 waren es die letzten drei Spielabschnitte, die entscheidungsbringend waren. Die Gastgeber punkteten drei Runs in den Innings 7 & 8 und konnten sich eine 5:1 Führung erarbeiten ehe es in den letzten Spielabschnitt ging. Die A’s griffen noch einmal tief in die Trickkiste, um die drohende Niederlage abzuwehren. Mit fünf Hits in Folge scorten die ASAK Athletics zwei Runs zum 3:5, bevor die Metrostars mit dem dritten Aus den Sack zu machten. Mit dem Ausgleich auf der ersten Base mussten die ASAK Athletics aber schließlich doch den Wienern den Vortritt ins Finale lassen.

 

Die Stimmen nach dem Spiel

 

Trainer Andreas Lastinger:

“Natürlich sind wir enttäuscht das Halbfinale verloren zu haben. Wir haben stark gespielt, die Wiener Metrostars jedoch ein bisschen stärker. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem was wir seit Oktober 2019 erreicht haben. Viele Spieler und das Team als Ganzes haben große Schritte in ihrer Entwicklung gemacht. Auch von den Ergebnissen her ist das deutlich im Vergleich zu letztem Jahr zu sehen.
Wir sind hungrig auf die Offseason und die nächste Jagd auf eine Meisterschaft 2021.
Ich möchte mich nochmals bei meinem Team und Verein bedanken, die es in dieser schweren Zeit tadellos ermöglicht haben auf hohem Niveau zu trainieren und zu spielen.”

 

Sebastian Libiseller:

“2020 war sicherlich für alle die schwierigste Saison der Geschichte. Bis wirklich der letzte Pitch geworfen ist, haben unsere Teams vom Nachwuchs bis zur Bundesliga knapp 60 Spiele in kürzester Zeit absolviert. Das wäre nicht ohne den unermüdlichen Einsatz unserer ehrenamtlichen Coaches und Teammanager möglich!“