Revanche gegen die Chickens geglückt

Nach dem sich die Railers vergangene Woche nach einer ausbaufähigen Vorstellung gegen die Wels Jumping Chickens knapp mit 7:8 geschlagen geben mussten, kam es diese Woche zum erneuten Gipfeltreffen in der Regionalliga Mitte,min der die Railers auf Wiedergutmachung aus waren.
Headcoach Scotty Mulhearn schenkte Florian Wilhelm erneut das Vertrauen als Starting Pitcher. Ihm gegenüber stand Pascal Jachs auf Seiten der Chickens.

Zu Spielbeginn hatte Pascal Jachs auf Seiten der Chickens Probleme mit der Kontrolle, die Railers nahmen dies dankbar an und so stand es nach einigen Walks, Passed Balls und Stolen Bases nach dem ersten Halbinning 3:0 für die Railers.
Florian Wilhelm startete gut in die Partie, mit einer soliden Pichting-Leistung und einer fehlerlosen Defensive mussten die Railers keine Runs im 1. Inning hinnehmen.
Ab dem 2. Inning gewann auch Pascal Jachs die Kontrolle über seine Würfe zurück und hielt die Railers-Offense vorübergehend im Zaum.

Weniger Glück hatte Florian Wilhelm, der nach dem 2. Inning aufgrund einer leichten Schulter-Blessur den Pichting-Mound für Lucas Büscher räumen musste.
Lucas Büscher, der übrigens vergangenen Samstag sein ABL-Debüt gab, machte seine Sache sehr gut, doch nach mehrern präzisen Schlägen der Chickens stand es 3:4 aus Sicht der Railers.
Die Führungsübernahme der Chickens wirkte wie ein Weckruf für Offensivabteilung der Railers, die sich nun gut auf den Starting Pitcher der Chickens und seinen Reliefer Lukas Koch eingestellt haben.
Nach einigen Walks und Hits konnten Railers auf 7:4 davonziehen.
Headcoach Scotty Mulhearn, der an diesem Tag besonders auf die Schonung seiner Pitcher aus war, setze ab dem 6. Inning auf Raphael Mayr, der das Spiel in trockene Tücher bringen sollte.
Auch er hatte keinerlei Probleme ins Spiel zu finden und wusste das Spiel vom Mound aus zu dominieren. Leidiglich ein paar Kontakte konnte die Chickens noch landen, von denen die meisten aber von einer hellwachen Railers-Defensive
in Outs verwandelt werden konnten.
Die Schlagmänner der Railers konnten noch leicht zulegen und so endete das Spiel 10:5 für die Railers.

Spiel 2 gegen die Graz Dirty Sox startete denkbar schlecht für die Railers. Nach einem langen Spielwochende in der Bundesliga und in der Regionalliga mussten Felix Wilhelm und Martin Gruber nach leichten Verletzung auf der Bank Platz nehmen.
So kam es, dass Scotty Mulhearn eine besonders junge Starting Lineup aufs Feld schickte.
Lediglich John Dobkowski, Michael Rachbauer, Christoph Bauer und Daniel Schwarz waren die einzigen Spieler über 18 Jahre.
Auch auf den Feldpositionen musste der Headcoach der Railers improvisieren, so rückte Gabriel Weissl auf die Position des Shortstops, John Dobkowski auf die 3. Base und Lucas Büscher ins Rightfield.
Nichstdestotrotz startete die Offensivabteilung der Railers einwandfrei ins Spiel und konnte auf 3:0 davonziehen. Ohne Überraschung fiel die Wahl des Starting Pitchers für die Railers aus, Kristof Forstner, der seine Spiele bisher problemlos dominierte, übernahm die Verantwortung. Kristof Forstner begann wie gewohnt wieder konstant Strikes zu werfen. Eine gegenüber der letzten Spiele stark verbesserte Offensive der Dirty Sox machte ihm und besonders seiner jungen Defensive das Leben schwer.

Nach einigen Hits und Errors konnten die Grazer auf 8:3 davonziehen. Unbeeindruckt davon erkämpften sich die Railers am Schlagmal Base um Base, doch auch die Verteidigunglinie der Grazer zeigte sich stark verbessert und konnte den Offensivdrang der Railers immer wieder rechtzeitig stoppen.
In Inning 3 übernahm Martin Libiseller am Mound für Kristof Forstner, mit präzisen Würfen und einer besser fokussierten Defensive konnte er in den darauffolgenden 2 Innings jeweils 3 schnelle Outs erzielen.

Im 5. Inning, das Spiel dauerte zu dem Zeitpunkt schon ca. 2,5 h, keimte für die Railers noch einmal Hoffnung auf und es konnten 4 runs in einem Inning erzielt werden. Doch zu konstant war die Leistung der Grazer in der Offensive und Defensive an diesem Tag und so endete das Spiel nach dem 6. Inning 17:7 aufgrund der Mercy Rule. Unbehelligt über den Spielstand war die Stimmung im Dugout über das gesamte Spiel ausgezeichnet. Angekurbelt von den Reservespielern wurde die junge Starting Lineup der Railers lautstark durch die Innings gepeitscht.

Michael Rachbauer: "Ich bin ehrlich gesagt höchst zufrieden mit der Leistung in beiden Spielen. Vor allem die geglückte Revanche gegen die Chickens ist gut für unser Selbstvertrauen. Wir wussten, dass wir jeden Gegner in der Liga schlagen können, wenn wir uns
auf unser Spiel konzentrieren. Zu was wir im Stande sind denke ich habe wir im 1. Spiel wieder eindrucksvoll bewiesen. Ein großes Lob an unsere Defensive für die einwandfreie Leistung. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Leistung von Felix Wilhelm, der auf der 3.
Base mit einem Double Play und mehreren geglückten Diving-Catches alle Beteiligten zum staunen brachte. Auch im 2. Spiel denke ich hat man ganz klar unseren Willen gesehen, das Spiel zu gewinnen, doch leider war die Müdigkeit des langen Spielwochenendes
schon deutlich spürbar. Zugegebenermaßen waren die Dirty Sox an diesem Tag einfach besser. Aufgrund einer einmaligen Stimmung im Dugout, ist die Niederlage aber schon längst wieder vergessen und wir werden nächsten Sonntag in Klagenfurt wieder vollgas geben
und wieder zeigen aus welchem Holz wir geschnitzt sind."


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