Athletics schlagen Österreich im Kampf um den Finkstonball Titel

Wenn auch ein verregnetes Pfingstwochenende, so war das 18. Finkstonball Baseball-Einladungsturnier trotzdem ein voller Erfolg. Die Athletics Attnang-Puchheim schlagen im Finale das österreichische Nationalteam mit 3:0.
 
Trotz des regnerischen Wetters am Pfingstwochenende und einem abgesagten Turniertag (Samstag) wollten sich über 1000 Zuseher die europäische Baseballelite am Attnanger Spitzberg nicht entgehen lassen. Nachdem der Samstag wetterbedingt ins Wasser gefallen war musste auch der Spielplan angepasst werden und so ging es gleich vom ersten Spiel am Sonntag-Morgen um Sein oder Nicht-Sein. Der neue KO Modus mit Hoffnungsrunde zeigte relativ schnell, dass der Turniersieg wohl über das österreichische Nationalteam, die International Stars aus den USA oder die heimischen Athletics führen würde. Die Athletics setzten sich in der Vorrunde gegen das Dominican Baseball Team nach und besiegten dann in der Semifinal Runde sowohl den mehrfachen Gewinner Bad Homburg Hornets (1. Bundesliga Deutschland) als auch das zweite Dominikanische Team, Dominican Allstars. Auch das Team Austria gab sich keine Blöße und dominierte sowohl das Team der International Stars (10:0) als auch den Publikumsfavorit Sissach Frogs  mit 5:0.
 
Somit kam es am Montag, dann bei strahlendem Sonnenschein zum großen Showdown zwischen Attnang und Österreich. Die Athletics, die sich für dieses Turnier mit vier Spielern verstärkten hatten boten der Nationalauswahl von Anfang an Paroli aber auch die heimischen Pitcher Lucas Büscher, Florian Wilhelm und nach langer Pause, Walter Strasser, zeigten sich in bester Spiellaune. Bis in den fünften Spielabschnitt vermochte kein Team anzuschreiben, erst als zwei Athletics auf Base waren konnte Raphael Mayr die ersten zwei Runs für die Athletics nach Hause schlagen. Melvin Perdue setzte noch einmal nach und erhöhte auf 3:0 ehe Jimmy Jensen als Pitcher den Sack zu machte. Für die Athletics ein motivierender Sieg, auch wenn das Ergebnis schlussendlich für das Nationalteam aber auch für die Gastgeber aus Attnang-Puchheim im Hintergrund stand.
 
Turnier Chefin Julia Foseteder, die heuer Ihr letztes Finkstonball Turnier als Organisationschefin bestritt unterstrich noch einmal die freundschaftliche Atmosphäre: „Die ersten Rückmeldungen der Teams waren wieder überwältigend. Wir freuen uns über das viele Lob für unsere ehrenamtlichen Helfer und auch mich muss mich im speziellen bei unserer Platz-Crew bedanken. Ohne sie hätten wir wohl kein einziges Spiel durchbringen können.“ Auch die neue Finkstonball Trophy bleibt bei der Premiere somit in Attnang-Puchheim. Der Wanderpokal musste ja nach dem dritten Sieg der Bad Homburg Hornets in Folge neu designt werden, da dieser endgültig nach Deutschland reisen durfte. Sektionsleiter Sebastian Libiselle: „Markus Gröstlinger und Clemens Wiener haben uns hier ein weltweit einzigartiges Prunkstück geschaffen, denn diese knapp 80cm große Baseballstatue aus Holz gibt es nur einmal und ist damit genauso einmalig wie unser Event.“  

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