Chronik

1991: Der Beginn
Im Spätsommer 1991 gründeten Yurek Korzeniowski und ein Dutzend sportbegeisterte Jugendliche den Baseballverein Attnang Athletics. Korzeniowski, der in Südamerika und Australien Baseball-Erfahrungen sammelte, und seine Schützlinge fanden beim ASKÖ Attnang-Puchheim Aufnahme als eigene Sektion Baseball. Bereits am 29. September fand das erste Baseballmatch am Fußballplatz am Spitzberg statt. Mit einem klaren Sieg gegen die Jumpin' Chickens aus Wels beendeten die Attnang Athletics ihr allererstes Spiel.


1992: Das erste Meisterschaftsjahr
Am 11. April starteten die Athletics in ihr erstes Meisterschaftsjahr in der Regionalliga Nord. Gegner waren die Gramastetten Highlanders, die mit 30:24 besiegt wurden. Am Ende der Saison belegten die Athletics unter sechs Mannschaften den 4. Rang in der Regionalliga Nord. Das neugegründete Jugendteam bestritt am 12. April ihr erstes Meisterschaftsspiel.


1993: Der Umzug
Aufgrund des für den Baseballsport zu kleinen Spielfeldes am Fußball-Trainingsplatz am Attnanger Spitzberg wurde intensiv nach einer neuen Heimstätte gesucht. Da in Attnang-Puchheim leider kein passendes Areal gefunden werden konnte, entschlossen sich die Attnang Athletics auf den ehemaligen Sportplatz in Oberthalheim (Gde. Timelkam) auszuweichen. In ihrer zweiten Saison belegten die Athletics den 4. Rang in der Regionalliga Nord. Das Jugendteam belegte am Ende den 2. Rang in der Jugendliga Oberösterreich.


1994: Der erste Meistertitel
Durch neue Mannschaften nötig gewordene Liga-Umstrukturierungen traten die Attnang Athletics 1994 in der Landesliga Oberösterreich an. Mit sieben Siegen und nur zwei Niederlagen wurde auf Anhieb der Meistertitel und damit der Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nord erreicht. Das Jugendteam erreichte den Vizemeistertitel in der Jugendliga Oberösterreich. Durch das gestiegene Spielniveau wurde auch der Platz in Oberthalheim abermals zu klein. Erste Gespräche mit der Gemeinde bezüglich einer Rückkehr nach Attnang-Puchheim begannen.
1995: Erste Planungen
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten erreichte der Aufsteiger aus Attnang-Puchheim in der 2. Bundesliga-Mitte auf Anhieb das Meister-Play-Off. In der Finalserie setzten sich allerdings die Salzburg Hornets in zwei Spielen durch, wodurch den Athletics „nur" der Vizemeistertitel blieb. Das Jugendteam belegte in der Jugendliga Oberösterreich den 4. Rang und gewann erstmals den OÖ Jugendcup. Die Pläne für ein neues Spielfeld auf dem Attnanger Spitzberg nahmen konkrete Formen an und wurden von den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Attnang-Puchheim und des ASKÖ beschlossen.


1996: 1. Mal Landesmeister
Das Spielfeld in Oberthalheim wurde aufgelassen und bis zur Fertigstellung des neuen Baseballfeldes am Attnanger Spitzberg wich man auf den Fußballplatz am Spitzberg aus. Es reichte für die Athletics wieder „nur" zum Vizemeistertitel in der 2. Bundesliga-Mitte. Mit 13 Siegen und 7 Niederlagen belegten die Attnanger Platz zwei hinter den Kufstein Vikings. Besonders tragisch war die Tatsache, daß zwei Spiele gegen Attnang strafverifiziert wurden, da der Fußballplatz am Spitzberg nicht zur Verfügung stand. Von den zehn besten Spielern der 2. Bundesliga-Nord waren sechs von den Attnang Athletics. Diese ausgezeichneten individuellen Leistungen wurden auch durch etliche Einberufungen in das österreichische Jugend-, Junioren- und Senioren-Nationalteam bestätigt. Im September sicherten sich die Athletics durch einen Finalsieg im OÖ Cup gegen die Danube Rats Linz den Landesmeistertitel. Die Jugendmannschaft erreichte in der Jugendliga OÖ den ausgezeichneten 3. Platz. Im Jugendcup OÖ belegten die Athletics Juniors den 2. Rang, eine erstmals gestellte Schülermannschaft erreichte in der Schülerliga OÖ den 4. Rang. Im Herbst wurde mit dem Bau des neuen Spielfeldes am Attnanger Spitzberg begonnen


1997: Platzeröffnung
Nach unzähligen Arbeitsstunden wurde im Frühjahr das neue Baseballfeld am Spitzberg fertiggestellt. Zu Pfingsten fand die offizielle Eröffnungsfeier im Rahmen eines internationalen 3-Tages Turniers statt, indem die Athletics den 3. Rang belegten. 1997 wurden die 2. Bundesligen umstrukturiert und die Attnang Athletics traten mit Mannschaften aus der Steiermark, Salzburg und Oberösterreich in der 2. Bundesliga-Mitte an. Bis zum Ende der Saison lieferten sich die Athletics ein spannendes Kopf an Kopf Rennen mit den Bandits aus Linz. Am Ende zogen die Attnanger abermals den Kürzeren und es blieb zum dritten mal in Folge „nur" der Vizemeistertitel. Der Landesmeistertitel konnte leider nicht verteidigt werden. Auch hier unterlagen die Attnang Athletics in einem spannenden Finale knapp den Linz Bandits. Damit auch die zahlreichen Neuanfänger Spielpraxis sammeln konnten, wurde 1997 ein zweites Senioren-Team gegründet. In der Landesliga OÖ belegte das Team mit einem Sieg und 8 Niederlagen den vierten Rang. In der Jugendliga OÖ erreichte das Jugendteam der Attnang Athletics abermals den guten 3. Platz.


1998: Ewiger Zweiter
Anscheinend haben die Athletics den zweiten Platz in der 2. Bundesliga-Mitte auf ewig gepachtet. Nach einem tollen Grunddurchgang ging den Attnangern gegen Ende der Saison wieder die Luft aus und es blieb abermals nur der Vizemeistertitel. In den Play-Offs hatten sie gegen die starken Voitsberg Lear Diggers keine Chance und verloren glatt mit 3:1 Siegen. Anstelle der Lear Diggers die auf einen Start verzichteten, nahmen die Athletics am Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga teil. Dabei wurde wieder einmal die Bedeutung eines erfahrenen Coaches klar - die Athletics wurden ziemlich unter ihrem Wert geschlagen und belegten nur den 4. und letzten Platz.
Die Athletics Juniors belegten in einer von Spielausfällen gekennzeichneten Saison den 5. Platz in der Jugendliga OÖ/Sbg. Die Athletics II wurden mit nur zwei regulären Spielen letzter in der Landesliga OÖ.


1999: 1. Bundesliga wir kommen...
Bedingt durch die Erfahrungen beim Aufstiegs-Playoff , entschloss sich die Vereinsführung für die Saison 1999 zwei ausländische Spieler-Coaches zu engagieren. Die Kanadier Mike Burke und Dave Burns sollten den A's zum Sprung in die 1. Bundesliga verhelfen. Nach einer spannenden Saison ging den Athletics im Meisterschaftsfinale abermals die Luft aus. Die Serie der Vizemeistertitel hielt auch in diesem Jahr souverän: die A's wurden wie im Vorjahr Zweiter hinter den Voitsberg Lear Diggers. Doch die Diggers verzichteten auch 1999 auf die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga. Somit bot sich den A's doch noch eine Chance ihr erklärtes Saisonziel - den Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse - zu erreichen. Mit den Wr. Neustadt Diving Ducks wartete gleich zu Beginn der 7. platzierte der 1. Bundesliga. In einem spannenden Spiel konnten die Athletics dank eines hervorragenden Pitchings und guter Offensivleistung die Ducks überraschend besiegen. Somit konnte mit einem Sieg gegen die Gastgeber aus Stockerau bereits am zweiten Tag des Turniers der Aufstieg fixiert werden. In einem packenden und an Spannung kaum zu überbietendem Spiel wurden die Stock City Cubs dank eines Homeruns von Dave Burns im letzten Inning mit 5:4 niedergerungen. Aufstieg ! Auch in dieser Saison gelang es den Athletics II nicht zu allen angesetzten Spielen anzutreten und das junge Team belegte abermals den letzten Platz in der Landesliga Oberösterreich. Besser erging es dem Jugendteam der A's: unter 8 teilnehmenden Teams aus Oberösterreich und Salzburg belegten die Youngstars aus Attnang-Puchheim den hervorragenden 4. Rang.


2000: Das Abenteuer beginnt...
Das Abenteuer ABL (1. Bundesliga) dauerte für die Athletics leider nur eine Saison. Zwar konnten die A's trotz des für die ABL zu kleinen Kaders in einigen Partien mit den „großen" ganz gut mithalten und standen des öfteren kurz vor Sensationserfolgen - im Endeffekt reichte es aber doch nur zu Platz 7. Aufgrund der Tatsache dass bereits Mitte der Saison klar wurde, dass das neu eingeführte Bundesliga-Lizenzsystem wohl zum Stolperstein werden wird und die Athletics auf jeden Fall wieder aus der ABL absteigen müssen, blieben die Anstrengungen den durchaus möglichen 6. Platz zu erreichen, relativ gering. Mit 7 Siegen und 21 Niederlagen und dem Entzug der Bundesligalizenz verabschiedeten sich die Athletics direkt in die Regionalliga.
Als kleines Trostpflaster konnten die Athletics nach 1996 zum zweiten Mal die oberösterreichische Landesmeisterschaft für sich entscheiden. In einem spannenden Finalspiel konnten die starken Wild Boys aus St. Peter bezwungen werden. Da in der Saison 2000 keine Landesliga zustande kam, mussten die Athletics II in der Regionalliga Nord antreten. Das junge Farmteam der Athletics Organisation wurden in diesem Jahr, um die Verbundenheit der Stadtgemeinde Attnang-Puchheim mit der Eisenbahn zu unterstreichen, in Attnang-Puchheim Railers umbenannt. Leider verhalf der neue Name auch heuer nicht zu den erwünschten Erfolgen. Chancenlos belegten sie abermals mit nur einem Sieg und 11 Niederlagen den letzten Platz. Hingegen schlug sich das Jugendteam in der Saison 2000 abermals beachtlich und erreichte den guten 3. Platz.


2001: Back to the roots....
In der Saison 2001 wurden vier Top-Spieler der Athletics an die Bundesligateams in Dornbirn und Kufstein verliehen. Der Rest der Mannschaft kämpfte in der Regionalliga Nord um den Aufstieg in die 2. Bundesliga (BBL). Die Rolle der Leistungsträger mussten andere Spieler übernehmen und so wurde die Saison genutzt um viele neue junge Spieler einzusetzen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Zwar waren die Wild Boys aus St. Peter zu stark für Athletics, da es ihnen an der erforderlichen Lizenz für die 2. Bundesliga fehlte konnten die A's als Vizemeister dennoch in die BBL aufsteigen. Die Bilanz der Saison 2001: 10 Siege, 6 Niederlagen.
Im Herbst konnte dann der Cup-Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt werden und die A's sicherten sich zum dritten Mal den oberösterreichischen Landesmeistertitel. Im Finalturnier wurden auf heimischer Anlage die Highlanders aus Gramastetten und die Weibern Dodgers in die Knie gezwungen. Die Railers erreichten 2001 einen ersten Teilerfolg und wurden erstmals seit Bestehen des Teams nicht letzter. Das immer stärker werdende Team belegte noch vor den Highlanders aus Gramastetten den 4. Rang in der Landesliga Oberösterreich. Die Athletics Juniors belegten mit 5 Siegen und 5 Niederlagen abermals den 3. Platz in der Jugendliga Oberösterreich/Salzburg. Aufgrund der tatsache das die jungen Attnanger durchwegs gegen ältere Spieler antreten müssen ein abermals beachtlicher Erfolg.


2002: Meistertitel für die Railers
In der Saison 2002 kehrten die vier verliehen Top-Spieler der Athletics wieder zu ihrem Heimverein zurück und die Ziele für die erste Saison in der Baseball Bundesliga (BBL=2. Liga) waren durchaus hochgesteckt. Doch bereits nach den ersten Spieltagen folgte die Ernüchterung - zwar konnte man mit den Top Teams aus Niederösterreich durchaus mithalten, aber zu oft wurden Spiele in denen die A's kurz vor dem Sieg standen dann doch noch verloren. Am Ende reichte es für die Athletics nur zum enttäuschenden 5. Platz.
Auch bei der Landesmeisterschaft, die die A's heuer zum dritten Mal in Folge gewinnen wollten, kam das aus bereits in der ersten Runde. Der Regionalligst aus Gramastetten riss die Athletics auf heimischer Anlage mit einer 9:12 Niederlage aus ihren Meisterschafts-Träumen Ganz anders hingegen die Railers: Der Landesliga-Prügelknabe aus den Vorhjahren entwickelte sich zum Sensationsteam in der Saison 2002. Das junge Team musste nur eine Niederlage gegen die Budweis Angels einstecken und sicherte sich mit 15 Siegen überlegen den Titel in der Landesliga Oberösterreich/Südböhmen. Nicht nach Plan lief es für das Jugendteam. Leider konnte kein Sieg errungen werden und die Youngstars belegten mit 8 Niederlagen den letzten Platz in der Jugendliga Oberösterreich.


2003: Die Saison der Rekorde
Im Winter 02/03 wurde mit John Lenzini ein neuer Head Coach verpflichtet. Das ganze Training vor allem im Indoor Bereich wurde umgekrempelt und man spürte den frischen Wind bereits am Saisonanfang. Mit einem 34:1 Sieg im ersten Spiel gegen Linz meldeten sich die Athletics zurück im Kampf um den Meistertitel und den Aufstieg in die ABL. Die Athletics bestätigten ihre Form und gewannen überlegen mit 23 Siegen und 1 Niederlage (gegen die St. Peter Wild Boys) den Grunddurchgang in der 2.Bundesliga. Im Playoff traf man als erstes auf den oberösterreichischen Überraschungs Teilnehmer an den Playoffs, die St. Peter Wild Boys, gegen die man bis dato die einzige Niederlage in der ganzen Saison verzeichnen musste. Doch nach zwei klaren Siegen waren alle Befürchtungen zerstreut und man traf in den ersten zwei Auswärtsspielen in der Final Serie auswärts auf die Stockerau City Cubs. Mit zwei Siegen legten die Athletics den Grundstein für das kommende Wochenende und die drei restlichen Spiele. Vor großartiger Zuschauerkulisse mussten sich am Samstag die Attnanger knapp geschlagen geben. Am darauffolgenden Tag ließen die A´s jedoch nichts mehr anbrennen und machten mit einem 8:4 den Meistertitel in der Baseball Bundesliga klar. Neben der Meisterschaft und den Nationalteameinsätzen stand für die Athletics auch wieder das alljährliche FINKSTONBALL Turnier statt. Der Wettergott war den Attnanger, im wahrsten Sinne des Wortes, gut gesonnen. Nach einem heißen und hart umkämpften Turnierwochenende setzten sich die Athletics im Finale schließlich gegen die gut befreundeten Sissach Frogs (CH) mit 9:4 durch und gewannen somit zum ersten Mal das internationale FINKSTONBALL Turnier. Bei dem international renommierten Einladungsturnier der German Baseball Open errangen die 3 Athletics (Gruber, Strini, Schrittwieser) nicht nur einen zweiten Platz sondern auch einen 6:2 Sieg über Erzrivalen Deutschland. Wahrscheinlich nicht zu letzt auf Grund der Fan Unterstützung der Attnanger denen sich auch einige andere oberösterreichische Baseballer und Softballerinnen anschlossen. Währenddessen bestritt eine Mischung aus Athletics und Railers in Sissach (CH) ein internationales Baseballturnier auf sehr hohem Niveau. Das sehr junge Team erreichte den ausgezeichneten 4. Platz und Martin Rabengruber konnte das Homerunderby für sich entscheiden. Bei den Railers waren die Erwartungen, nach dem Meistertitel in der Landesliga und dem Aufstieg in die Regionalliga zwar nicht überschwänglich jedoch erwartete man sich doch eine Platzierung unter den ersten 3. Teams. Die Erwartungen konnten jedoch auf Grund von vielen Ausfällen und mangelnder Spielpraxis vieler Neueinsteiger nicht erfüllt werden. Jedoch schafften einige Talente den Sprung in die erste Mannschaft und viele Jugendspieler und Anfänger konnten sich gut entwickeln und auch genügend Spielpraxis sammeln. Bei der oberösterreichischen Landesmeisterschaft mussten die Athletics im Finale den Weibern Dodgers den Vortritt lassen und verloren mit 3:4. Die Jugend unter Leitung von Wolfgang Strini trat in einer österreichweiten Liga an und belegte den 5 Platz. Viele Neuanfänger, vor allem in der Altersklasse von 5-10 Jahren lernten in den unzähligen teaminternen Trainingsspielen die Grundlagen und konnten soweit es noch nicht passiert war, mit dem Baseball Fieber angesteckt werden. Die drei Nationalteam Spieler der Athletics veranstalteten außerdem einen sozusagen Schnupper-Trainingstag gemeinsam mit dem Ferienspaß der Gemeinde Attnang-Puchheim. Trotz extremer Hitze fanden sich 15 Jugendlich im Alter von 6 - 14 Jahren ein um mit den 3 Athletics zu trainieren, die eine oder andere Baseballgeschichte zu hören und am Ende des Trainingstages bei einem Quiz das Erlernte unter Beweis zu stellen und mit dem Gewinn von Baseballkarten prämiert zu bekommen.


2004: Knapp daneben ist auch vorbei...
Mit dem Meistertitel in der Baseball Bundesliga 2003 qualifizierten sich die KKDu Athletics zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Austrian Baseball League. Als Ziel setzte man sich den Klassenerhalt...aber erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt...
Als Legionär wurde Christopher Holt verpflichtet. Holt stand noch im Jahr zuvor im Aufgebot eines Pittsburgh Pirates Minor League Teams und unterstütze die Athletics beim Pitching. Unter der Leitung von Head Coach John Lenzini bereiteten sich die Athletics in Italien auf die bevorstehende Saison vor. Die KKDu A´s verzeichneten einen unerwartet guten Saisonstart und konnten sich bis zur Hälfte der regulären Saison bis auf den vierten Rang vorarbeiten. Das Athletics Jugendteam nahm wie in den Jahren zuvor an der Österreichweiten Pony-League teil. Trotz einiger Siege musste man sich schlussendlich den starken Teams aus Wien geschlagen geben und erreichte einen zufrieden stellenden Platz im Mittelfeld. Das Team der Attnang Railers trat gemeinsam mit den Weibern Dodgers, auf Grund des Fehlens einer oberösterreichischen Liga, in der Regionalliga Ost an. Mit nur zwei Siegen in der ganzen Saison fiel die Ausbeute, gelinde gesagt, etwas mager aus und es blieb der Spielgemeinschaft nur der letzte Tabellenplatz. Die achte Ausgabe des internationalen Baseballturniers Finkstonball, erreichte mit 16 Mannschaften aus sechs verschiedenen europäischen Nationen ein absolutes Rekordteilnehmerfeld. Zum ersten mal durfte man auch einen Teilnehmer aus Italien am Spitzberg begrüßen. 2004 mag den meisten Baseballfans als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Red Sox den „Fluch des Bambino" brachen...Die Schweizer Stammgäste, die Sissach Frogs, verzeichneten in diesem Jahr einen ähnlichen, wenn auch nicht so weithin bekannten Erfolg. Im Jahr der siebten Teilnahme bei Finkstonball, sicherten sich die Stammgäste aus der Schweiz, nach vier vergeblichen Finalteilnahmen, den ersten Finkstonballtitel und durchbrachen somit ihren eigenen „Finkstonball-Fluch" Nach dem kurzen Pfingst-Intermezzo hieß es für die KKDu Athletics ab in den Endspurt der Austrian Baseball League. Doch wie schon in den Jahren zuvor hatte das Pfingstwochenende und die damit verbundenen Arbeiten stark an den Kräften der Athletics gezehrt und man fand sich zwischenzeitlich auf dem 6. Tabellenrang wieder. Die letzten Runden der ABL entwickelten sich zu einem Dreikampf der Wanderers, Indians und Athletics um die verbleibenden zwei Playoffplätze. Schlussendlich hatten die Vorarlberger jedoch das Nachsehen und mussten sich mit dem undankbaren fünften Platz abfinden. Somit stand auch fest, dass die KKDu Athletics zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zur Teilnahme an den Playoffs um den Staatsmeistertitel berechtigt waren. Als Halbfinalgegner standen den Attnang-Puchheimern die im Grunddurchgang erstplatzierten Diving Ducks aus Wr. Neustadt gegenüber, gegen die die Athletics allerdings bereits 3 von 4 Spielen in der regulären Saison gewinnen konnten. Doch wie bereits gesagt, kommt immer alles anders als man denkt.... Mit drei Niederlagen in Folge verabschiedeten sich die Athletics von ihren Träumen vom Staatsmeistertitel und konnten nur mehr auf einen versöhnlichen dritten Platz hoffen. Diesen galt es jetzt gegen die Vienna Metrostars zu verteidigen. Doch auch hier bewiesen in drei sehr knappen Spielen die Metrostars ihre Routine und somit blieb den Athletics nur der vierte Platz im Endklassement übrig. Trotz der bitteren Niederlagen zum Saisonschluss zeigte man sich zufrieden mit dem schlussendlichen Ausgang der Saison, da das gesteckte Ziel Klassenerhalt bei weitem übertroffen wurde. Zur selben Zeit, als sich die Athletics im Playoff Kampf befanden traten zwei Jugendmannschaften in den Klassen, Schüler und Jugend bei den österreichischen Meisterschaften an. Doch wie schon in den vergangenen Spielen der Pony League musste man auch hier wieder den Mannschaften aus Wien den Vortritt lassen und belegte schlussendlich zwei Plätze im Mittelfeld. Für die A-Pool Europameisterschaft der Kadetten wurde mit Martin Libiseller wieder ein Jugendspieler der Athletics einberufen. Allerdings tat sich das Team Austria gegen etablierte Baseballnationen wie den Niederlanden, Frankreich und Russland schwer und belegte am Ende den achten Platz von elf teilnehmenden Nationen.


2005: Gold, Bronze und Blech
Im Dezember ereilte die Athletics die freudige Nachricht, dass die Diving Ducks auf ihre Teilnahme am Europacup verzichten würden und anstatt des Teams aus Wr. Neustadt die Athletics nachrücken dürften. Ohne langes Zögern entschied man sich diese Chance wahrzunehmen. Somit stand neben der regulären Meisterschaft und dem Finkstonball Turnier auch noch der Europacup der Cupsieger in Montpellier am Programm.
Mit Jonathan Kashuba wurde neben Dave Burns ein zweiter Kanadier nach Attnang-Puchheim geholt. Neben seiner Position als Pitcher für die KKDu Athletics fungierte Kashuba hautpsächlich als Trainer der Jugendmannschaften der Athletics. Die Arbeit von Kashuba und Nachwuchsleiter Wolfgang Strini trug diesmal auch bei den österreichischen Meisterschaften Früchte. Die beiden angetretenen Jugendmannschaften belegten jeweils den vierten Platz wobei sich das Jugendteam nur knapp im Spiel um Platz drei den Schremser Beers geschlagen geben musste. Auch in der Pony-League wurden einige erfreuliche Siege verbucht. Neben der American Internation School aus Salzburg und den Wels Jumpin´Chickens blieben die jungen Athletics auch gegen die Tulln Ravens siegreich. Martin Libiseller wurde abermals ein Jugendspieler aus Attnang-Puchheim in das österreichische Nationalteam einberufen. Libiseller konnte mit seinen Teamkollegen sogar die B-Pool Europameisterschaft in Bulgarien gewinnen und ist damit der erst dritte Spieler aus den Reihen der Athletics der eine Goldmedaille bei Europameisterschaften vorweisen kann. Auch die 2004 begonnene Jugendarbeit mit der Hauptschule Attnang-Puchheim wurde erfolgreich fortgesetzt. Mit dieser Aktion wurde der Baseballsport wieder über 200 Schülern nähergebracht von denen auch einige bereits den Weg in die Jugendmannschaften der Athletics gefunden haben. Dieses erfolgreiche Schulprojekt wird 2006 auch auf die Volksschulen in Attnang-Puchheim ausgedehnt um somit noch mehr Jugendliche vom Baseball zu begeistern. Das ABL Team der Athletics verzeichnete einen ausgezeichneten Start und stand nach der dritten Runde mit 6 Siegen und keiner Niederlage sogar auf Platz eins in der Tabelle. Mit dieser Euphorie gingen die KKDu A´s auch in das Finkstonball Turnier. Zwar konnte das Rekordteilnehmerfeld von 16 Mannschaften aus dem Vorjahr nicht wieder erreicht werden, jedoch durfte man mit dem türkischen Nationalteam und einer Mannschaft aus Moldawien wieder einen Zuwachs an Nationen verzeichnen. Trotz der Doppelbelastung der nächtlichen Arbeitseinsätze und der spielerischen Verpflichtungen setzten sich die KKDu Athletics in einem spannenden Finale gegen die Staranzano Ducks (ITA) durch und feierten somit ihren zweiten Finkstonball Triumph, in der bis dato neunjährigen Geschichte. Aber auch diesmal sollte das Pfingstwochenende seine Wirkung zeigen und man musste sich am Wochenende darauf den Vienna Metrostars kampflos geschlagen geben.
Mitte Juni begann dann für die KKDu A´s das wohl größte Abenteuer der Saison. Der Baseball Europacup in Montpellier (Fra) stand auf dem Programm. Dabei warteten einige ganz große Brocken auf die Baseballer aus Oberösterreich. Unter anderem der Gastgeber, die Montpellier Barracudas sowie das Team "Oskarshamn" aus Schweden zählten zu den Favoriten auf die Gold Medaille. Mit 2 Siegen und 3 Niederlagen wurde es allerdings nichts mit der erhofften Medaille für die Athletics und es blieb am Schluss nur der undankbare vierte Platz und die viel zitierte „Blechmedaille". Jedoch überwogen am Ende die positiven Erlebnisse dieses Europacups und man blickte nach vorne auf den noch bevorstehenden zweiten Teil der Austrian Baseball League.
In der zweiten Hälft der Meisterschaft konnte sich die Dreiergruppe der Wanderers, Metrostars und Athletics vom Rest der Teams absetzen und bereits zwei Runden vor Schluss war die Playoffteilnahme der Athletics fixiert. Als Drittplatzierter hieß der Gegner fürs Semifinale Vienna Wanderers. In fünf hochklassigen Spielen konnten die Wanderers erst im letzten Inning des letzten Spiels den Gesamtsieg der Serie für sich verbuchen und somit hieß es für die Athletics ein zweites Mal: Finale - bitte warten! Doch diesmal wollte man sich nicht mit dem vierten Platz begnügen und ging noch einmal top motiviert in die Spiele gegen die Kufstein Vikings. Mit einem Auswärtssieg in Kufstein wurde die Grundlage zur Bronzemedaille gelegt. Am darauf folgenden Wochenende entwickelte sich in Attnang-Puchheim ein wahrer Baseballkrimi in Spiel zwei der Serie, ehe die Athletics den Sieg zur endültigen Entscheidung verschenkten. Somit musste das dritte Spiel der Serie die Entscheidung bringen. Den Vikings waren die Strapazen der Saison anzumerken und so sicherten sich die Athletics zum ersten Mal in der Vereingeschichte, mit einem ungefährdeten 19:0 Sieg eine Medaille in der höchsten österreichischen Spielklasse. Nur einen Tag später holten die Athletics mit einem Mix aus ABL, Jugend- und Landesligaspielern das vierte „Landesmeistergold" der Vereinsgeschichte. Als kleine Draufgabe folgten auch noch etliche individuelle Auszeichnungen in der Austrian Baseball League. Andre Gruber wurde zum besten Catcher der ABL gewählt und weitere 5 Spieler der Athletics belegten auf ihrer Position den zweiten Rang.
Als wäre die Saison nicht schon spannend genug gewesen, gestaltete sich auch der Winter für die Athletics äußerst interessant. Zuerst wurde den Athletics die offizielle Baubewilligung für die neue Baseballanlage am Spitzberg übermittelt und kurz darauf wurde Attnang-Puchheim auch noch zum offiziellen Leistungszentrum des Österreichischen Baseballverbandes ernannt.


2006: Es wird gebaut...
Die Athletics hatten im Jahr zuvor die endgültige Zusage zum Bau der neuen Baseballanlage erhalten und so liefen die Planungen über den Winter auf Hochtouren. Nach dem 9. Finkstonball Turnier sollte mit dem Platzbau begonnen werden. Leider fiel die neunte Ausgabe des internationalen Turniers das erste Mal in der Turniergeschichte dem Regen zum Opfer und so bestritten die Athletics am 15. Juni gegen Stock City Cubs ihr letztes Heimspiel auf dem „alten" Platz. Der Sommer war gekennzeichnet von äußert heißen Temperaturen und viel Arbeit im neuen Stadion der Athletics. Der unermüdliche Einsatz der Spieler und Helfer schlug sich leider auch in einem fünften Platz der Athletics in der 1. Bundesliga und somit verpasste man auch das erste Mal seit Wiederaufstieg in die höchste Liga die Teilnahme am Meister-Playoff. Beim Nachwuchs erwiesen sich die Alterskollegen aus Wels abermals als zu stark und so blieb der U15 aus Attnang wieder nur der Vizemeister in der Jugendliga OÖ. Das zweite Herren Team der Railers errang in einer starken Regionalliga Nord den dritten Platz. Bereits im September erstrahlte der neue Athletics Ballpark in seinem neuen Glanz, zwar waren noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen aber die Arbeit des Vereins hatte bereits Früchte getragen. Auch wenn diese Saison nicht als sportlich erfolgreichste in die Vereinsgeschichte eingehen wird, so markierte sie doch einen großen Wendepunkt der Athletics sowohl im sportlichen als auch im organisatorischen und infrastrukturellen Bereich.


2007: Vizemeister und Bronzemedaille
Bis zum Saisonstart und auch darüber hinaus arbeiteten die Vereinsmitgleider eifrig am neu errichteten Baseballfeld am Spitzberg in Attnang-Puchheim. Für die MOSQUITO Athletics brach eine neue Saison in der 1. Bundesliga an, diesmal ohne Verstärkung aus Übersee. Trotzdem zeigten die Bundesligaspieler aus Attnang wieder auf legten eine tolle Saison hin. Die Railers (2. Herren Team) ging in der Regionalliga Nord an den Start die in dieser Saison in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Als Zweiter des Grunddurchgang qualifizierten sich die Athletics für das Finalturnier. Das erste Heimspiel auf dem neuen Baseballfeld erwies sich für die MOSQUITO Athletics als voller Erfolg. Gegen die Stock City Cubs gewannen die Athletics beide Partien und unterstrichen damit auch ihre Playoff Ambitionen. Beim 10. Finkstonball Turnier wurde die neue Spielfläche der Athletics dann offiziell eröffnet. Neben zwölf Teams aus ganz Europa gastierte auch das österreichische Nationalteam und bestritt gegen eine internationale Auswahl das offizielle Eröffnungsspiel. Die Athletics schlugen sich bei der zehnten Ausgabe des Finkstonball gut und belegten nach einer knappen Halbfinalniederlage den dritten Platz. Immer größeren Anklang fand auch der Slowpitch Softballsport in Attnan-Puchheim und so wurden 2007 zum ersten Mal Turniere für Hobby Teams veranstaltet. Die Railers kämpften Mitte August um den Meistertitel in der Regionalliga, mussten diesmal zwar den Linz Bandits 2 den Vortritt lassen dürfen sich aber über den Vizemeistertitel in der Regionalliga Nord 2008 freuen. Das U15 Team der Athletics belegte abermals knapp hintern den Wels Chickens den zweiten Platz in der Jugendliga OÖ und feierte bei den Staatsmeisterschaften im Herbst in der Kategorie U12 den vierten Platz. Mittlerweilen hatten sich die MOSQUITO Athletics in der 1. Bundesliga abermals für die Playoffs qualifiziert. Mit 15 Siegen und 9 Niederlagen gingen die Athletics vom dritten Platz aus in den finalen Kampf um den Meistertitel. Im Halbfinale wartete mit den Vienna Metrostars der Rekordmeister aus Wien. Dem späteren Staatsmeister konnten die Athletics zwar einen Sieg abringen zogen schlussendlich aber trotzdem den Kürzeren. Im kleinen Finale, dem Spiel um Platz drei setzten sich die Attnanger dann aber gegen das zweite Team aus Wien, die Superfund Wanderers durch und gewannen mit 2:1 Siegen die Bronzemedaille.


2008: Rekordsaison gekrönt von Staatsmeistertitel
Noch bevor die Baseballsaison richtig in die Gänge kam, gab es bereits das erste Highlight für die Athletics. Dank eines milden Winters konnte bereits im Februar mit dem Bau des neuen Clubhauses und der Tribüne begonnen werden. Dem Einsatz der Mitglieder ist es zu verdanken, dass nach nur rund drei Monaten Bauzeit der Rohbau fertig war und die Tribüne für die Saison 2008 genutzt werden konnte. Die MOSQUITO Athletics starteten mit dem neuen Coach Mike Schulz souverän in die neue Saison und führten nach wenigen Runden die Tabelle der 1. Bundesliga an. Mitte Juni kam für die Athletics neuerlich Verstärkung aus den USA. Mit Mike Gehringer und Carter Clements konnten die Athletics zwei Spieler verpflichten die später großen Anteil an den Erfolgen haben sollten. Das alljährliche Pfingstsspektakel verzeichnete abermals einen neuen Besucherrekord und auch das internationale Baseballturnier FINKSTONBALL war von Erfolg gekrönt, auch wenn die heimischen Athletics bei „ihrem" Turnier nach einer schwachen Vorrunde nur den letzten Platz belegten. In der Regionalliga Nord traten erstmals zwei Teams aus Attnang-Puchheim an, die INTERSPORT BAUER Railers und die Athletics 2. Die Railers sicherten sich nach einem spannenden Grunddurchgang den Meistertitel und die Athletics 2 belegten als Draufgabe noch den dritten Platz. Auch der Nachwuchs wusste wieder zu überzeugen und belegte in der Jugendliga OÖ den dritten Platz. Bei der im Herbst stattfindenden Österreichischen Nachwuchsmeisterschaft belegten das U12 Team der Athletics den siebten Platz. Die erstmals organisierte Hobbyliga für „Slowpitch Softball" war ein großer Erfolg. Sechs Teams kämpften über einen Monat lang um den Meistertitel. Die MOSQUITO Athletics hatten sich inzwischen mit 22 Siegen und lediglich 6 Niederlagen für die Playoffs um den Staatsmeistertitel qualifiziert. Dort wurden im Halbfinale die Schwaz Tigers mit 3:0 siegten ausgeschaltet ehe im Finale mit den Kufstein Vikings abermals ein Team aus Tirol wartete. Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die Meisterserie von Kufstein nach Attnang-Puchheim statt. Auch das dritte Spiel der Serie entschieden die Athletics für sich und waren somit nur mehr einen Sieg vom Staatsmeistertitel entfernt. Nach anfänglichem Rückstand kämpften sich die Athletics zurück und gewannen das vierte und letzte Spiel der Serie gegen die Vikings. Damit kam der neue Staatsmeister und das beste Baseballteam der Saison 2008 aus Attnang-Puchheim. Zwei Wochen später holten sich die Athletics auch noch den Baseball Landesmeistertitel aus Oberösterreich und nahmen auch wieder an der Slowpitch Softball Landesmeisterschaft teil. Nach der Ernennung zum offiziellen Leistungszentrum der Austrian Baseball Federation überbrachte der Präsident des Europäischen Verbandes, den Athletics bei der Meisterfeier eine neue freudige Nachricht. Das Baseballstadion am Spitzberg wurde als Stützpunkt des europäischen Baseballverbandes für Österreich ausgewählt.


2009: Das Stadion ist fertig
Im Frühjahr 2009 wurde dann ebenfalls wieder gebaut. Der Innenausbau des Vereinsheimes wurde rechtzeitig zum Saisonstart Ende April fertiggestellt und damit auch der letzte Bauabschnitt des neuen Baseballstadions abgeschlossen. Auch die Saison 2009 begann in der 1. Bundesliga äußerst vielversprechend und die Athletics dominierten über weite Strecken das Ligageschehen. Dieses Mal waren es die Athletics U21 die sich in einem reinen Attnanger Finale in der Regionalliga Mitte durchsetzten und den Meistertitel auf den Spitzberg holten. Im Gegensatz zum Vorjahr hieß es für die Athletics diesmal in den Playoffs der ABL bereits im Halbfinale Endstation. Zweimal hatte man den Sack gegen die Schwaz Tigers fast zu, beide Male aber fehlte das nötige Glück im richtigen Moment und somit belegten die Athletics diesmal Platz 3, sicherten sich zum Saisonende abermals den Landesmeistertitel Baseball. Der Nachwuchs zeigte erstmals in der Schülerliga Ost auf und konnte zahlreiche Siege gegen die Wiener Vereine holen. Nach dem Grunddurchgang belegten die Firebirds Platz 2, mussten sich aber nach den Playoffs mit dem 4. Platz begnügen. In der Jugendliga OÖ holten die Firebirds ebenfalls Platz 2 und konnten die Winterliga OÖ für sich entscheiden.


2010: Staatsmeistertitel Nummer 2
Auch 2010 sollte sich zum vollen Erfolg für die Athletics entwickeln. Nach einigem Auf- und Ab in der 1. Bundesliga sicherten sich die Athletics den zweiten Staatsmeistertitel. Bereits im April hatte man den Landesmeistertitel Baseball fixiert. Das neugegründete Regionalliga Team, die Hawks, konnten nur knapp nicht an die vergangenen Erfolge anknüpfen und verloren in einem spannenden Finale der Regionalliga Mitte nur knapp gegen die Graz Dirty Sox. Den endgültigen Aufstieg in die Spitzenklasse des Nachwuchs schafften die Firebirds U13 dann bei den Staatsmeisterschaften in Wien. Mit einer herausragenden Leistung kämpften sich die Firebirds bis ins Finale vor und verloren dort nur knapp gegen die Vienna Wanderers, denen man in der Vorrunden eine Niederlage zugefügt hatte. Dies war auch das erste Staatsmeisterschaftsfinale für Oberösterreich im Nachwuchsbereich.

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